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  1. Tipps & Ideen
Wohnzimmer mit braunem Sofa Garapu aus Echtleder mit Kissen und Decke sowie grauer Sessel, ineinander verschachtelte Beistelltische, Sideboard mit Wiener Geflecht und Pflanzen

10 Tipps: kleines Wohnzimmer einrichten

Das Wohnzimmer ist das Herzstück deines Zuhauses. Hier verbringst du die meiste (wache) Zeit, hier entspannst du dich und hier kommt die ganze Familie zusammen. Doch was tun, wenn du nicht so viel Platz hast, wie du gerne hättest? Wir geben dir Ideen, wie du ein kleines Wohnzimmer einrichten kannst, damit es dennoch nicht beengt wirkt.

1. Raum hell halten

In hellen Farben wirken kleine Räume größer. Setze also auf sanfte, zurückhaltende Töne wie Weiß, Beige und Creme, mit denen du dein Wohnzimmer Ton in Ton gestaltest. So wirkt der Raum lichter, heller und weniger bedrückend. Das ergänzt du z.B. mit Holz für eine natürliche und harmonische Wirkung. Natürlich kannst du das immer noch mit einzelnen Akzenten in kräftigen Farben oder Glanzmetallen abrunden, um etwas Pfiff reinzukriegen.

Hell wirkendes Wohnzimmer in Pastellblau gestrichen mit weißer Couch und pastellfarbenen Kissen sowie schlanke Beistelltische und Pflanzenkübel

2. In kleine Wohnzimmer passen kleine Möbel

Achte beim Auswählen deiner Wohnzimmermöbel darauf, dass du keine allzu wuchtigen Möbel auswählst. Eine klobige Wohnlandschaft wirkt möglicherweise überbordend und überfrachtet den Raum optisch. Auch RegaleCouchtischSessel und anderes sollten nicht zu ausladend sein. Behalte deswegen die Proportionen im Auge.

Grauer Sessel und graue Couch mit Kissen in Rautenmuster sowie dunkler Beistelltisch mit schlichtem Dekor

Die einzige Möglichkeit, ein richtig großes Sofa unterzukriegen ist, es bewusst zum Zentrum zu machen und es mit dem Raum zu orientieren. Stelle Ecksofa oder Wohnlandschaft so auf, dass du von der Tür aus in die offene Seite blickst – so erzielst du eine einladende Wirkung.

3. Wähle Möbel mit schlanker Silhouette

Zum vorherigen Tipp passend: Zarte, grazile Formen machen sich in einem kleinen Wohnzimmer besser, da sie einen Eindruck von Leichtigkeit erzeugen. Wähle Sofas und Sessel mit schlanker Silhouette. Unser Tipp: Beim Skandi-Stil findest du viele dieser Stücke, etwa ein Sideboard auf schlanken Füßen und dazu ein schlanker Couch- oder Beistelltisch.

Noch ein bisschen luftiger wirken Drahtstühle, wie etwa Le Gaillard aus der Eva Padberg Collection, oder angesagte Rattan-Stühle. Der Trick: Da sie aus Streben bestehen, fällt der Blick durch sie hindurch. So versperren sie nicht die Sicht und wirken umso dezenter.

4. Freie Flächen lassen

Minimalismus ist eine der obersten Tugenden, wenn du ein kleines Wohnzimmer einrichten willst. Achte also darauf, dass du den zur Verfügung stehenden Platz nicht überfrachtest. Lass freie Fußbodenfläche und lass im Zweifelsfall eher noch ein Möbelstück draußen.

Gleiches gilt für die Wand: Beschränke dich auf wenige Bilder und/oder Elemente und lass viel Platz drumherum. Aus diesem Grund ist auch ein niedriges Sideboard eine gute Wahl an einer Wandseite, denn die ganze freie Fläche darüber lässt den kleinen Raum großzügig wirken.

Wenn dein Wohnzimmer zusätzlich niedrig ist: Ein hochformatiges Bild streckt den Raum optisch.

5. Die Höhe nutzen

“Ja, aber wo soll ich denn meine ganzen Sachen unterbringen?” magst du dich jetzt fragen. Keine Sorge, denn ein Bücherregal gehört natürlich immer noch ins Wohnzimmer. Und das kannst du richtig ausnutzen. Wenn du viele Dinge unterzubringen hast, entscheide dich für ein hohes Regal bis unter die Decke, welches du dekorativ und abwechslungsreich einsortierst. Kleinkram verschwindet in Aufbewahrungsboxen, das erhält die Ordnung.

Hohe Regale in Weiß an rustikaler Wand mit Aufbewahrungsboxen für genügend Ordnung

Platziere es am besten an einer seitlichen Wand, auf die nicht der erste Blick fällt. So hast du beides vereint: die freien Flächen aus Tipp 4 und die Möglichkeit, Stauraum zu schaffen.

Ebenfalls nützlich für weiteren Stauraum: Wandboards, die du in der Höhe anbringen kannst, etwa über der Tür.

6. Multifunktionsmöbel

Du hast nicht viel Platz, also sollten sich deine ausgewählten Möbel nützlich machen können. Empfehlenswert sind da etwa Konsolentische: Sie sind nicht besonders tief, bieten Ablagefläche, manchmal auch Schubladen, können Schreibtisch oder Schminktisch sein.

Polsterhocker können die Funktion eines Couchtischs übernehmen – oder bei Bedarf einen zusätzlichen Sitzplatz bieten. Oder du ergänzt deine Ausstattung um eine Sitztruhe, in der du viel verstauen und darauf auch einen Gast platzieren kannst.

Vielseitig einsetzbarer Polsterhocker auf Teppich stehend mit grauer Couch im Hintergrund und Kissen und Decken in gedeckten Naturtönen

Mit einem Schlafsofa oder einem Funktionssofa hast du weitere Asse im Ärmel – zum Beispiel Schlafplatz für Übernachtungsgäste oder einen Bettkasten, in dem du Decken o.ä. unterbringen kannst.

7. Optische Täuschungen

Querstreifen machen breit – was in der Mode eher unerwünscht ist, kannst du bei der Gestaltung kleiner Räume ausnutzen. So lassen Streifen oder Bordüren an der Wand dein kleines Wohnzimmer breiter erscheinen. Auch niedrige Decken kannst du optisch etwas erhöhen, indem du eine Wand farbig streichst und oben einen Streifen weiß lässt. Ein weiterer Tipp hierfür wäre eine längs gestreifte Tapete.

Weiterhin sind quer gestreifte Teppiche ein gutes Mittel, um Räume optisch in die Länge zu ziehen. Der perspektivische Effekt lässt das Auge glauben, der Raum wäre länger.

8. Licht gezielt einsetzen

Auch mit der richtigen Beleuchtung kannst du ein kleines Wohnzimmer optisch größer wirken lassen. Zuerst einmal: Wähle hier lieber keine allzu auffälligen Lampenmodelle, sondern dezente, schlanke Leuchten, analog zu den Möbeln (siehe Tipp 2).

Mittel der Wahl, einen Raum mit Licht optisch zu weiten, ist indirekte Beleuchtung. Diese kannst du etwa bewirken durch Hintergrundbeleuchtungen, verdeckt verlaufende LED-Streifen, Wandleuchten oder Regalbeleuchtung. Der Trick: Ein Raum sieht weiter aus, wenn seine Wände sanft erleuchtet werden.

Zudem solltest du auf eine Vielzahl von Lichtquellen setzen, die du flexibel einsetzt. So kannst du etwa beim Lesen eine Stehleuchte neben dem Sofa haben und den Rest des Raums eher dunkel haben – indem nicht alles auf einen Blick sichtbar ist, scheint der Raum so größer.

9. Spiegel anbringen

Diesen Trick kennen wir zum Beispiel vom Kühlregal im Supermarkt: Spiegel gaukeln zusätzlichen Raum vor, wo gar keiner ist. Weiterer Effekt: dadurch, dass sie Licht reflektieren, bringen sie ohne zusätzliche Beleuchtung mehr Licht in den Raum. Hänge den Spiegel am besten gegenüber vom Fenster oder an der Wand seitlich davon auf, so kann er Licht aufnehmen und in den Raum zurückwerfen.

Zwei runde Spiegel zur optischen Raumerweiterung an Wand hängend über Sideboards mit Utensilien

10. Weniger ist mehr

Zusammenfassend ist dieser Ratschlag wohl die Quintessenz beim Einrichten kleiner Wohnzimmer: Lass Zurückhaltung walten, um den Raum nicht zu überladen. Das gilt für Möbelstücke, aber auch für Deko: Lieber sich für ein paar (farblich abgestimmte) Lieblingsstücke entscheiden und diese dann richtig in Szene setzen. Und im Zweifelsfall: raus damit. So kannst du deinen Raum immer wieder neu inszenieren.

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