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Tipps & Ideen

5 Ideen für deine Außenbeleuchtung

Robert Goldbach20.06.2023 • 3 min geschätzte Lesezeit

Zahlreiche eingeschaltete Glühblampen im Vintage-Design

Wenn es draußen dunkel wird, aber noch schön warm ist, möchte man natürlich seine Zeit im Freien verbringen – vielleicht mit ein paar Freunden, zu zweit oder ganz allein, um die Abendstimmung mit seinem Lieblingsgetränk zu genießen. Jedoch: Ganz ohne Licht geht’s nicht.

Auch in der kälteren Jahreszeit willst du vielleicht deinen Gästen den Weg zur Haustür beleuchten oder einfach abends einen schönen Ausblick nach draußen kreieren. Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du mit ein paar einfachen Kniffen deinen Außenbereich ins rechte Licht rücken und mit Lampen für draußen in Szene setzen kannst.

1. Wände mit Licht untermalen

Moderne graue Wandleuchte neben einer Terrassentür

LED Außenwandleuchte Cuba von leuchte.store

Wandstrahler haben nicht nur die Funktion, deinen Außenbereich zu beleuchten. Sie haben auch einen Nebeneffekt, den du gezielt einsetzen kannst. Je nach Ausführung malen Außenleuchten unterschiedliche Lichtkegel an die Wand: nach unten, nach oben und unten oder dekorativ sternförmig ausgerichtet … Das verleiht deinen Außenwänden und deinem ganzen Haus ein edles Aussehen. Du kannst sogar damit spielen, indem du zum Beispiel mehrere Leuchten versetzt zueinander anbringst und so ein Muster kreierst. 

2. So viel Licht wie nötig, aber so wenig wie möglich

Schwarze Laterne am Wegesrand vor einem grünen Busch

Tireno Mastleuchte von Lucide

Natürlich sollte die Nacht noch Nacht bleiben, deswegen ist Stadionbeleuchtung für deinen Garten nicht angesagt. Das Motto lautet auch hier wieder mal „weniger ist mehr“. Das Licht sollte jedoch dort sein, wo du es brauchst: auf den Gehwegen und an gefährlichen Bereichen wie Stufen, Teichen oder Abhängen.

Deswegen solltest du deine Einfahrt oder deinen Gartenweg mit Leuchten säumen, zum Beispiel mit halbhohen Masten. Ein guter Tipp ist der Einsatz von Bewegungsmeldern, die das Licht nur dann einschalten, wenn jemand daran vorbeigeht. Das spart Energiekosten und zudem wirkt weniger Licht auch insgesamt gemütlicher.

3. Flächen indirekt beleuchten

Weisse Hauswand mit Kieseinfassung und erleuchteten Bodenspots

Außenleuchte von Konstsmide

Ein wichtiger Grundsatz bei der Beleuchtung: Indirekte Beleuchtung wirkt gemütlicher (lies hier mehr zu dem Thema). Das kannst du dir bei der Wahl deiner Außenbeleuchtung zunutze machen. Die Mittel der Wahl sind zum Beispiel Bodenspots, die du in einer Reihe am Rand des Weges oder der Terrasse anordnen kannst. Wenn du damit eine Hauswand oder Mauer beleuchtest, schafft das eine sehr romantische Atmosphäre. Achte nur darauf, dass sie blendfrei platziert werden.

Auch Strahler, die auf Treppen oder Wegen platziert werden, um die Stufen zu beleuchten, haben einen tollen Effekt: Man kann immer gut sehen, aber die idyllische, nächtliche Atmosphäre bleibt erhalten.

4. Einzelne Bereiche mit Außenbeleuchtung akzentuieren

Rustikaler Gartentisch neben einem alten Baum mit darüber hängender LED-Pendelleuchte

2er-Set Solar-Hängeleuchten von MeineWunschleuchte

Außenlichter dienen nicht nur dazu, etwas zu sehen. Kerzen oder die meisten Solarleuchten sind etwa zu schwach, um als Leseleuchte zu dienen, dafür aber sind sie unübertroffen, wenn es darum geht, Atmosphäre zu schaffen. Deswegen macht es sich ungemein romantisch, wenn du in deinem Garten kleine Lichtinseln verteilst. Und diese kannst du ganz gezielt anbringen, etwa unter einem Baum, der – von unten angestrahlt – unheimlich wirkungsvoll in Szene gesetzt wird.

Tipp für Wagemutige: Es gibt farbige LED-Strahler, die deinen Garten nicht nur beleuchten, sondern ihn auch wie eine Kunstinstallation oder ein Theater inszenieren. Der lila beleuchtete Baum ist vielleicht nicht die Lösung für jeden Tag, aber ein beeindruckendes Stilmittel für deine Gartenparty!

Ebenso verhält es sich mit Stauden und Büschen, die gerade schön blühen und auch in der Nacht ein Spotlight verdient haben. Solarleuchten, die nicht an Verkabelung gebunden sind, haben den Vorteil, dass du sie immer wieder neu platzieren kannst.

5. Beleuchtung? Dekoration? Beides!

Terrasse mit Holzmöbeln und -accessoires sowie runden Pendel- und Dekorationsleuchten

LED-Deckenleuchte Twin von FHL easy

Wenn es um gemütliches Ambiente geht, ist Kerzenlicht immer noch unschlagbar. Das liegt an der warmen Farbe des Lichts, die wir als besonders angenehm empfinden. Ein Windlicht oder eine Laterne ist daher nach wie vor ein absolutes Must-have für deine Terrasse. Setze ruhig auf die großen Modelle, die auch die richtig großen Kerzen fassen. Damit schaffst du eine echte Atmosphäre.

Mit dem Aufkommen der LED-Technik haben sich die Möglichkeiten, Lichtakzente zu setzen, stark erweitert. Denk an beleuchtete Blumenkübel, beleuchtete Hocker, beleuchtete Springbrunnen, beleuchtete Skulpturen ... deiner Fantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Leuchtende Farbtupfer verleihen deiner Terrasse eine moderne, manchmal fast surreale Atmosphäre.

Merke: Dekoration, die leuchtet, erhöht nach Einbruch der Dunkelheit ihre Blickfangfunktion. Achte nur darauf, dass du dich auf gezielte Akzente beschränkst und deinen Außenbereich nicht mit bunten oder gar blinkenden Lichtern überlädst – sonst hast du einen Rummelplatz, der zu Recht ja nicht als Erholungsort gilt.

Tipp: In diesem Artikel erfährst du mehr über die verschiedenen Beleuchtungsarten für draußen.

Wir hoffen, dass wir dir hiermit ein wenig Erhellendes bieten konnten, sodass du viele schöne Abende in deinem Garten bei perfekter Ausleuchtung genießen kannst!

Bildquelle: @Juan Carlos Becerra