
Welches Licht für deine Außenbeleuchtung?

Egal, ob Außenwandleuchte, Wegeleuchte oder Strahler: Wer darüber nachdenkt, sich Lampen im Außenbereich zuzulegen, muss gleich mehrere wichtige Faktoren beachten. Die Außenbeleuchtung für den Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon muss nicht nur hell genug leuchten, sondern auch noch Wind und Wetter standhalten. Wenn du dir unsicher bist, welche Leuchte für deine Außenanlage infrage kommt, hilft dir dieser home24 Ratgeber bei deiner Entscheidung!
Eine Außenbeleuchtung am Haus dient in erster Linie der Sicherheit: So weist eine Wegebeleuchtung Dienstleistenden, Paket- und Postzustellenden oder Gästen einen sicheren Weg zur Haustür, sei es im Morgengrauen oder zu später Stunde, wenn es schon dämmert. Dass Besuchende stolpern, hinfallen oder womöglich sogar einen Gartenteich im Dunkeln übersehen, wird somit verhindert. Im Grunde genommen haben Hauseigentümer:innen eine Verkehrssicherungspflicht für Wege und Einfahrten rund ums Haus. Dies schließt neben Räumung bei Schneefall auch die ausreichende Außenbeleuchtung mit ein, damit der Hauseingang immerzu gefahrenfrei zugänglich ist. Zusätzlich gilt auch in einigen Kommunen die Pflicht, die Hausnummer zu beleuchten. Diese Beleuchtung muss nicht die ganze Nacht über leuchten: Mit integrierten Bewegungsmeldern sparst du Stromkosten.
Neben dem Aspekt der Sicherheit spielen auch ästhetische Zwecke in die Anschaffung einer Außenbeleuchtung hinein: Gartenteich und Beete können damit schön in Szene gesetzt werden.
Tipp: Lies in unserem Artikel "5 Ideen für deine Außenbeleuchtung" mehr darüber, wie du deinen Garten mit Licht akzentuieren kannst.
Wie hell darf die Außenbeleuchtung sein?
Du solltest bei deiner Außenbeleuchtung am Haus darauf achten, dass sie nicht deine Nachbarschaft beeinträchtigen. Wenn dein Licht im Garten in benachbarte Schlafzimmer hinein scheinen, ist es nicht sonderlich angenehm. Die Nachtruhe zwischen 22–6 Uhr solltest du dabei besonders berücksichtigen.
- Wandleuchten: Diese eignen sich zur Beleuchtung von deiner Terrasse oder Veranda. Auch Zugangstreppen können am besten mit Außenwandleuchten angeleuchtet werden, um Unfälle zu vermeiden.
- Hänge- und Deckenleuchten: Ob in Gestalt einer Laterne oder direkt an der Decke deiner Terrasse oder deines Balkons monitert, solche Lampen leuchten Sitzbereiche perfekt aus und ermöglichen ein Beisammensein bis in die späten Abendstunden.
- Wegeleuchten: Wie der Name schon sagt, werden Wegeleuchten am Rande des Zugangsweges aufgestellt. Es gibt sie in verschiedenen Größen: Schicke Kugelleuchten, Pollerleuchten oder niedrigere Sockelleuchten kannst du dir aussuchen, um sie entlang des Weges schön aufzureihen.
- Spots: Willst du ein Objekt anstrahlen, eignet sich diese Art von Außenbeleuchtung. Das Design von Einbaustrahlern ist eher schlicht, da die Leuchte meist gänzlich eingebaut wird.
- Teichleuchten: Für das plätschernde Nass eignen sich ebenfalls Spots. Spieße sind noch einfacher zu handhaben und lassen sich zudem beliebig oft versetzen.
- Solarleuchten: Bei dieser Beleuchtung liefert die Sonne die Energie und du sparst dir zusätzliche Stromkosten. Zudem sind Solarleuchten extrem flexibel, da sie kabellos funktionieren.
Welche IP-Schutzart ist die richtige?

Sicherheit geht eindeutig vor: Damit du weißt, welche Lampen sich für deinen Außenbereich eignen, gibt es die IP-Schutzart. Diese zweistellige Nummer gibt an, wie sehr eine Lampe gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist. IP steht für Ingress Protection (zu deutsch: Schutz vor Eindringen) oder auch International Protection. Dieser Wert reicht von IP00 bis höchstens IP69.
Die erste Ziffer gibt Aufschluss über den Schutz gegen Berührung und Fremdkörpern wie Staub, die zweite Ziffer über den Schutz gegen Wasser und Feuchtigkeit. Es gilt: Je höher die Ziffer, desto größer ist auch der garantierte Schutz.
Hier findest du einige IP-Schutzarten und für welchen Bereich deiner Außenbeleuchtung sie sich anbieten:
- Überdachte Einbauleuchten im Eingangsbereich beispielsweise sollten mindestens IP23 aufweisen, damit sie vor Sprühwasser geschützt sind.
- Bei Leuchten an der Hauswand ist ein Wert von IP44 angebracht, damit sie Spritzwasser standhalten.
- Wegebeleuchtung und Strahler sollten mindestens mit IP44 geschützt sein, besser noch IP65, damit ein Schutz gegen Strahlwasser garantiert ist.
- Alle Leuchten, die komplett im Freien stehen und Starkregen aushalten müssen, sollten am besten IP67 aufweisen.
- IP68 und IP69 eignen sich für Teichbeleuchtung, die sich dauerhaft unter Wasser befindet.






















